Demokratie für Deutschland

10. September 2010

Der Blog ist voll, hier wie auch zuhause  – und bald werden Sie die wichtigsten Stränge darauf im Live-Programm finden. Start ist im Januar 2011. Bis dahin gibts hier nur noch ganz vereinzelt Kurzgedanken – nichtsdestotrotz bleibt einiges aus den letzten Jahren lesenswerte: einfach mal schmökern.

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Freie Wellen für freie Mädchen

12. Juni 2010

As for age, since when does age create gigantic waves and storms?

(Kurz und treffend Abby Sunderland zur Kritik, sie sei mit 16 Jahren für eine Weltumsegelung zu jung.)

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Beunruhigende Ruhe im Klinikum Deutschland

06. Juni 2010

Für den kommenden Tag, an dem die Nachrichten davon beherrscht sein werden, dass schon wieder ein Schüler Amok gelaufen ist, erkläre ich heute schon meine Verwunderung, dass das so lange hat auf sich warten lassen.

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Beitrag zur Uferlosigkeit, heute: Sprachpapst fordert Schweigen

30. Mai 2010

“Es ist noch nie so uferlos geschrieben worden, ohne die geringste Frage, ob das überhaupt eine Chance hat, gelesen zu werden. Da nun so wahnsinnig viel mehr geschrieben wird, und da der Bildschirm zu einer flüchtigeren Lektüre einlädt als das Papier, ist das Problem, gelesen zu werden, so groß, wie es noch nie war.” (Wolf Schneider, der anstrengende Sprachzuchtmeister, bei FR-online über “das Internet [mit seiner] Einladung zu uferloser Geschwätzigkeit”).

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Ein Twitter-Experiment

28. Mai 2010

Das sind doch mal klare Zahlen: Mario Schneider, Experte fürs Geldmachen im Internet, beklagt, dass von seinen angeblich 6500 Twitter-Lesern im Schnitt nur 30 einem Link in seinen Beiträgen folgen – sich also für das interessieren, auf was er da verweist. Man kann davon ausgehen: viel mehr werden es auch nicht sein, die überhaupt lesen, was er schreibt. Denn wie soll das auch gehen, selbst wenn sich jeder Twitter-Nutzer nur ganz sporadisch äußert.

Nun hat Schneider alle Kontakte gekillt – “entfollowt”. Drei Wochen dauert sein Sabbat. Danach will er wieder einsteigen.

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Polizeilicher Kadaver am Straßenrand

26. April 2010

Polizei erschießt verletztes Hausschwein und lässt es an der Bundesstraße liegen. So muss man wohl eine Pressemitteilung lesen, die im Original so lautet:

Schwalmtal/Brauerschwend – Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten am Donnerstagnachmittag über Notruf bei der Polizeistation Alsfeld ein verletztes Hausschwein auf der Bundesstraße B254 in Höhe der Abfahrt zur Mülldeponie Bastwald. Eine Polizeistreife fuhr zum Ort des Geschehens. Die Beamten stellten bei dem mitten auf der Fahrbahn ligenden Schwein fest, dass es die Vorderbeine gebrochen hatte. Um es von seinen Schmerzen zu erlösen, blieb den Polizisten nicht anderes übrig, das cirka 125 kg schwere Tier zu erschießen und zogen es von der Fahrbahn. Aufgrund der Ohrmarke konnte über das Veterinäramt zwar der Tierhalter ermittelt, aber dieser nicht erreicht werden. Gegen 17:00 Uhr läutete bei der Polizei erneut der Notruf und ein Mann teilte mit, dass bei einem Viehtransport von zwei Hausschweinen eines verloren gegangen sei. Die Vierfüßler sollten von Schwalmtal nach Stockhausen zu einem Metzger transportiert werden. Dem Anrufer wurde der Sachverhalt mitgeteilt und er konnte das verloren gegangene Schwein an der Bundesstraße abholen.

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Lese-Tipp: Schweineleber für Anfänger

08. April 2010

Intellektuelle Erniedrigungen, es gibt sie nicht nur bei der Bundeswehr, wie ein neuer Enthüllungsbericht des eulen Spiegel erschreckend deutlich macht:  Gräupchensuppe und warme Club-Cola gehörten demnach zum Initiationsrituts bei den in der DDR üblichen Neptun-Festen.  Lesen Sie dort…

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Kleinhirnnase

16. Januar 2010

Eine sehr zu seinem Image passende Vorstellung von Demokratie präsentierte Til Schweiger im SPIEGEL-Interview. Gefragt, wie er es Otto Normalverbraucher erklären wolle, dass er für seine Filme öffentliche Förderung erhält, “obwohl Sie es eigentlich auch selbst finanzieren könnten” antwortete Schweiger:

“Das muss ich Otto Normalverbraucher gar nicht erklären. Der freut sich einfach, dass er den Film sehen kann. Dem ist es egal, wie ich den finanziere.”

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Krawallblogger

05. Januar 2010

Der zu Bloghochform auflaufende Kai Diekmann, Chefredakteur Bild-Zeitung, und der GEZ-Kritiker Bernd Höcker sind nicht nur beide “Anwalts Liebling”, sondern nach Anwalt Kompa’s Meinung ebenbürtige Blogger – nämlich Berliner bzw. verdachtsberichterstattende “Krawallblogger”.

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Wirtshausmuff des Parteiengesetzes

04. Januar 2010

Das ist doch mal erhellend: Parteien müssen so langweilig und dröge sein, wie sie sind, weil es das Parteiengesetz so will. Sagt Professor Hans-Gerd Jaschke – der sich deshalb aber auch eine grundlegende Reform wünscht, – “aber daran haben viele Funktionäre kein Interesse, weil die alten Strukturen ihre Macht sichern.”

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